Zoologie


Krokodilschädel, um 1900

Krokodilschädel als Explosionspräparat, um 1900
(Zoologische Sammlung, Lehrsammlung)
Foto: Georg Pöhlein, 2007

Die ältesten Objekte der Zoologischen Sammlung stammen aus dem Kunst- und Naturalienkabinett, das Markgraf Friedrich in Bayreuth anlegte und der von ihm 1743 gegründeten Universität Erlangen vermachte.

1812 wurde die inzwischen stark angewachsene Universitätssammlung in den umgebauten Räumen der früheren Schlosskirche neu geordnet und aufgestellt. Das so entstandene "Akademische Musaeum" enthielt Abteilungen für Mineralogie, Botanik und Zoologie. Aus letzterer entstand 1833 die "Zoologische Sammlung".

Im Laufe des 19. Jahrhunderts zog die stetig anwachsende Sammlung mehrmals um: vom "Museum" (heute Geologie) in das Schloss, dann weiter in die Orangerie und 1884 schließlich in das neu gebaute Zoologische Institut (Universitätsstraße 19, heute Anatomie II). Hier war es erstmals möglich, die Sammlung angemessen zu präsentieren und ein "Zoologisches Museum" einzurichten.

Der Umzug des Instituts in das Biologikum im Südgelände 1985 bedeutete das Ende des Museums. Die Sammlung wurde aufgeteilt: Heute befindet sich ein Teil als Lehrsammlung im Institut, der Rest wird im Kellermagazin des Naturkundehauses im Tiergarten Nürnberg verwahrt.

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