Universitätsbibliothek


Papyrus, ab 6. Jh. n. Chr.

Teil einer christlichen Liturgie, Papyrus, ab 6. Jh. n. Chr.
(Universitätsbibliothek, Papyrus-Sammlung)
Foto: Georg Pöhlein, 2007

Die Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg (UB) verwaltet nicht nur über 5 Millionen Bücher, Handschriften und Inkunabeln, sondern auch mehrere Sondersammlungen, die von der Abteilung Handschriften und Graphische Sammlung betreut werden.

Die Graphische Sammlung geht auf die Kunstkammer der Markgrafen von Ansbach zurück. 1.700 Handzeichnungen, 4.000 Kupferstiche und Radierungen sowie 1.000 Holzschnitte des 14. bis 18. Jahrhunderts gingen 1805/06 aus Ansbach in den Besitz der UB über. 1931 kam die Sammlung Luthardt mit rund 7.000 Blättern hinzu, die v.a. das 19. und frühe 20. Jahrhundert abdecken. 1934 konnte die UB zudem 141 ägyptische Papyri erwerben.

Die UB verwaltet auch eine umfangreiche Münzsammlung. Diese geht auf das Vermächtnis des Kammerherrn Friedrich August Valentin Voit von Salzburg zurück, durch das 1858 über 3.000 Münzen und Medaillen der Frühen Neuzeit in die UB gelangten. Weitere 12.000 Münzen aller Epochen erwarb sie 1916 von dem Zoologen, Ethnographen und Numismatiker Friedrich Will. Hinzu kommen einige kleine Kollektionen sowie die großzügigen Münzschenkungen des Ehepaares Professor Ulrich und Ilse Zwicker und des ehemaligen Bibliotheksdirektors Dr. Bernhard Sinogowitz.

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