Schulgeschichte


Aufsatzheft, Zirndorf 1927

Aufsatzheft aus dem Deutschunterricht, 1927, Volksschule Zirndorf, 8. Klasse
(Schulgeschichtliche Sammlung Nürnberg)
Foto: Georg Pöhlein, 2007

Die Schulgeschichtliche Sammlung entstand Mitte der 1970er Jahre auf Initiative des Pädagogikprofessors Max Liedtke. Sein Ziel war es, der stagnierenden Forschung zur Bayerischen Schulgeschichte neue Impulse zu geben und gleichzeitig Anschauungsmaterial für die universitäre Lehre bereitzustellen.

Heute hat sich die Sammlung mit rund 100.000 Objekten als eine der größten ihrer Art in Deutschland etabliert. Nahezu alles, was mit der Geschichte der Schule zu tun hat, findet sich hier: von Schulheften über Zeugnisse bis hin zu Schulmöbeln, Unterrichtsmaterialien, historischen Dokumenten, ja selbst Übungshandgranaten des DDR-Schulunterrichts. Auch mehrere tausend Spickzettel und Schülerkritzeleien gehören dazu. Der Schwerpunkt liegt auf der Schulgeschichte des bayerischen Raums in den letzten 300 Jahren.

Mit Teilen der Sammlung wurde 1985 im Museum für Industriekultur das "Schulmuseum Nürnberg" eingerichtet, das derzeit neu konzipiert wird. Ab Oktober 2007 werden die interessantesten Objekte der Sammlung dort im "neuen" Schulmuseum Nürnberg zu sehen sein. Die Sammlung selbst ist am Lehrstuhl für Pädagogik der Friedrich-Alexander-Universität untergebracht, die rund 30.000 Schulbücher werden von der Universitätsbibliothek verwaltet.

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