Geowissenschaften


Goethit-Stufe

Goethit mit Brauneisenerz und Psilomelan, Amberg
(Geologische Sammlung)
Foto: Georg Pöhlein, 2007

Den Grundstock der heutigen geowissenschaftlichen Sammlungen bilden die Gesteine, Mineralien und Fossilien, die 1740 mit dem Naturalienkabinett des Danziger Naturforschers Jacob Theodor Klein an den Bayreuther Hof kamen. Nach dem Tod des Markgrafen 1763 ging das Bayreuther Kabinett an die Universität Erlangen über.

1812 wurde das Naturalienkabinett der Universität im "Akademischen Musaeum" aufgestellt, 1826 zog es in das Schloss um. 1833 erfolgte die Aufteilung in ein Zoologisches und ein Mineralogisches Kabinett. Letzteres unterstand der Leitung des Mineralogieprofessors Karl Ludwig Georg von Raumer. Nach mehreren Ortswechseln bezog die Sammlung 1896 mit dem inzwischen gegründeten Mineralogischen Institut das frühere Museumsgebäude (Schlossgarten 5). Hier waren die geowissenschaftlichen Sammlungsbestände bis 1990 im Museum des "Instituts für Geologie und Mineralogie" zu besichtigen.

Heute sind die Sammlungen auf die Fächer Geologie, Mineralogie und Paläontologie verteilt und größtenteils an Orten untergebracht, die für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Die geplante Zusammenlegung der drei Disziplinen zu einem "Geowissenschaftlichen Zentrum" könnte auch den Sammlungen neue Möglichkeiten eröffnen.

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