Botanik


Ananas als Feuchtpräparat

Feuchtpräparat einer Ananas, Ananas comosus (L.) Merr.
(Botanische Sammlung)
Foto: Georg Pöhlein, 2007

Die Botanischen Sammlungen bestehen aus Lebendsammlungen, die im Botanischen Garten und im Aromagarten zu besichtigen sind, aus der Forschungssammlung des Herbarium Erlangense sowie aus einer Sammlung von historischen Präparaten und Bildern.

Der Botanische Garten der Universität lag zunächst vor dem Nürnberger Tor. 1826 wurde er an seinen heutigen Standort am Nordrand des Schlossgartens verlegt. Hier werden heimische und fremdländische Pflanzen nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten kultiviert. Im 1981 eröffneten Aromagarten liegt der Schwerpunkt dagegen auf Pflanzen mit ätherischen Ölen.

Das Herbarium Erlangense wurde um 1825 begründet. Mit seinen 158.000 Belegen aus aller Welt gehört es zu den 15 größten Herbarien in Deutschland. In dem Herbarium sind getrocknete Pflanzen und ihre Teile auf Papierbögen befestigt und mit einem Etikett zu Fundort, Datum und Sammler versehen. Dieses Dokumentationsverfahren ist nicht nur langlebig, sondern erlaubt auch vielfältige weitere Untersuchungen. Denn Herbarien sind keine musealen Einrichtungen, sondern dienen der Forschung. Sie sind ein unverzichtbares Dokumentationsmittel für die Pflanzensystematik und die Beurteilung der Artenvielfalt.

zurück   -   weiter zum Objekt "Pharmakognosie"

 

Nach oben