Antike


Thermenboxer, Gipsabguss

Der "Thermenboxer", Gipsabguss eines Schwerathleten, Bronzeoriginal im Thermenmuseum Rom, Mitte des 1. Jh. v. Chr.
(Antikensammlung)
Foto: Georg Pöhlein, 2007

1857 wurde mit 15 Gipsabgüssen nach antiken Bildwerken feierlich das "Archäologische Museum" der Universität eingeweiht. Nach den Anfangsjahren war die Sammlung zügig gewachsen. Als sie 1889 vom Schloss in das Kollegienhaus umzog, verzeichnete das Inventarbuch schon 123 Nummern.

Mit dem Jahre 1904 und mit Heinrich Bulle auf dem Lehrstuhl für Klassische Archäologie wurden die ersten antiken Originale in den Bestand der Antikensammlung aufgenommen. Bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges war der Bestand auf 733 Nummern angewachsen. Die großformatigen und schweren Gipsabgüsse fanden ihre Aufstellung im Wassersaal der Orangerie.

1957 bezog die Antikensammlung neue Räume im Souterrain des Seminargebäudes der Philosophischen Fakultät I in der Kochstraße. Sie ist heute Bayerns drittgrößte Sammlung antiker Keramik und Kleinkunst. Seit 1994 ist die Abteilung antiker Originalwerke und seit 1997 auch die Gipsabgussgalerie wieder der Öffentlichkeit zugänglich, erstmals in ihrer jetzt 150-jährigen Geschichte mit den regulären Öffnungszeiten eines Museums. Im Internet ist die Externer Link: Antikensammlung als virtuelles Museum zugänglich. Sie ist ein fester Bestandteil im akademischen Lehrbetrieb.

zurück   -   weiter zum Objekt "Astronomie"

 

Nach oben