Neun Dinge


Blick in den "Laubengang" mit den "Neun Dingen"

Dieser Blick in den Laubengang des Stadtmuseums, einer Zimmerflucht von sechs barocken Bürgerstuben, gibt den Blick auf die Wandertaube und die Schulbank frei.
Foto: Georg Pöhlein, 2007

Sammlungen speichern Wissen in Form von Dingen. Diese Dinge sind zunächst stumm - aber sie werfen Fragen auf. Um diesen Fragen nachzugehen, muss man sich Zeit nehmen. Zeit, um die Dinge genau zu betrachten, um ihre Herkunft und ihre frühere Bedeutung zu erforschen.

Nehmen wir uns diese Zeit, dann geben uns die historischen Objekte ihre eigene Zeit zurück, dann eröffnen sie uns den Blick auf ihre eigene, längst vergangene Gegenwart. Auf diese Weise können historische Dinge zum Ausgangspunkt für vielfältige Geschichten werden, die nicht selten neue und unerwartete Zusammenhänge herstellen.

Im "Laubengang" des Stadtmuseums stehen neun ausgewählte Dinge. Sie sind umgeben von Bildern, Dokumenten und weiteren Dingen, die als Interpretationshilfen dienen. Schritt für Schritt erschließen sich so neun Objektgeschichten, die in ganz unterschiedliche Richtungen weisen: Ein Gemälde führt zu einem Blasenstein, eine Taube zu Rio Reiser, eine antike Vase zu einer Fälscherwerkstatt, und eine Schulbank in ein Seniorenheim ...

Durch die "Neun Dinge" können Sie auch online "blättern":

Zum ersten Objekt in den "Neun Dingen": "Moulage"

 

Die neun Dinge

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