Universitäres Sammeln


Universitäres Sammeln

Ausstellungsmodul "Universitäres Sammeln "
Foto: Georg Pöhlein, 2007

1743 vermachte Markgraf Friedrich der von ihm gegründeten Erlanger Universität seine Kunst- und Naturalienkammer. Wichtigster Teil davon war die berühmte Naturaliensammlung des Danziger Stadtsekretärs Jacob Theodor Klein, die der Markgraf 1740 gekauft und im Bayreuther Schloss untergebracht hatte. Eigentlich sollten die markgräflichen Sammlungen gleich nach dessen Tod an die Universität übergehen, doch zog sich die Transferierung bis 1806 hin.

Treibende Kraft für die Überführung war der Linné Schüler Johann Christian Daniel von Schreber, der seit 1776 dem Erlanger Naturalienkabinett vorstand. Unter ihm und seinem Nachfolger, Eugen Johann Christoph Esper, wurden die Bestände durch Objekte aus der Ansbacher Kunstkammer sowie durch Naturaliensammlungen Erlanger Professoren und anderer Privatleute stark erweitert.

Die daraus resultierende Raumnot fand erst ein Ende, als die Sammlungen 1812 in die ehemalige Konkordienkirche umzogen, wo sie durch Georg August Goldfuß neu geordnet werden konnten.

 

Nach oben