Um 1900


um 1900

Ausstellungsmodul "um 1900"
Foto: Georg Pöhlein, 2007

1812 richtete die Universität in der ehemaligen Konkordienkirche das "Akademische Musaeum" ein, das ein breites Spektrum der Sammlungsbestände für den akademischen Unterricht vereinte.

Diese Zusammenschau war aber nur von kurzer Dauer. 1826 zogen die Sammlungen in das Schloss um. Hier wurde auf Drängen des Mineralogen Karl von Raumer 1834 das Kunstkabinett vom Naturhistorischen Museum getrennt. Etwa gleichzeitig erfolgte die Aufteilung der Naturaliensammlung in ein Mineralogisches und ein Zoologisches Kabinett.

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts erlebte die Universität unter dem Einfluss der Naturwissenschaften einen starken Aufschwung, der von einer weiteren Fächerdifferenzierung und einer regen Bautätigkeit begleitet war.

Bis 1914 bezogen das Zoologische, das Botanische und das Mineralogisch-Geologische Institut sowie die Anatomie und die Pathologie neue Gebäude mit eigenen Räumen für ihre Spezialsammlungen. Hinzu kamen das Archäologische Museum und die Ur- und Frühgeschichtliche sowie die Völkerkundliche Sammlung.

 

Nach oben